Klinische Gebrauchsanleitung


Die PWA hat sich schnell von einem mechanischen Aufnehmen mit langsamer Reaktionszeit im 19. Jahrhundert zur gegenwärtigen digitalen höchstgenauen und nicht-invasiven Methode entwickelt, mit welcher periphere und zentrale Pulsprofile aufgenommen werden. Im Laufe des innovativen Prozess war das Ziel Information zu messen, zu bestimmen und mitzuteilen. Die folgenden Anleitung erläutert die Entwicklung und die klinischen Anwendungen der Pulswellenanalyse.

Die Information beruht auf gegenwärtiger Welterfahrung und schildert die Methoden für den Gebrauch der Technologie in der Beherrschung einer Reihe von makrovaskulären, hypertensiven und kardiologischen Probleme.

Herzfehler


An Herzfehler sterben die größte Nummer Erwachsene in der entwickelten Welt und das ist die einzige kardiovaskuläre Erkrankung, welche immer häufiger und immer schwerwiegender auftritt. Das ist typisch Erkrankung der Älteren und die meisten Patienten in dieser Altersgruppe in den USA werden mit diesem Leiden aufgenommen.

Der Herzfehler tritt auf, wenn das Herz nicht genügend Blut zu den metabolisierenden Geweben pumpen kann oder dies nur bei erhöhtem enddiastolischen Volumen und / oder –druck machen kann. Dieser Zustand wird Ventrikel-Fehlfunktion genannt und es gibt zwei Typen: systolisch und diastolisch.

Systolischer Herzfehler

Der systolische Herzfehler wird charakterisiert durch eine verschlechterte Herzmuskelkontraktilität, welche zu einem geminderten Schlagvolumen führt. Während der systolischen Herzfehlfunktion gibt es eine inadäquate Kammerentleerung und Erweiterung.

Mit dem PWG System können die Fachleute die Aorten- und Systemsteifigkeit messen, was die Auswirkung der arteriellen Steifigkeit auf das Herz veranschaulicht. Das erlaubt seinerseits eine schnelle und effektive Beherrschung von Erkrankungen wie Hypertension. Die Messungen ermöglichen ebenso frühe Intervenz und die Erkrankung hat keine Möglichkeit sich zu einem diastolischen Herzfehler zu entwickeln.

Diastolischer Herzfehler

Der diastolische Herzfehler wird charakterisiert durch eine verschlechterte Kammerentspannung und erhöhte Resistenz auf Kammerfüllung. Die verspätete Entspannung und die erhöhte Steifigkeit verhindern das gute Auffüllen des Herzens während der Diastole, besonders bei erhöhter Herzfrequenz. Während des diastolischen Herzfehlers ist die linksventrikuläre Auswurfleistung > 0,50 bei Abwesenheit einer ernsthaften Klappenerkrankung. Dieser Symptom vertieft sich bei jeder Ischämie.

Der wahrscheinliche Grund für diastolische Fehlfunktion ist erhöhte Aortensteifheit. Das führt zu einer niedrigeren Toleranz für Belastung und eventuell zu diastolischem Herzfehler. Daten vom Framigham study concurs zeigen, dass 91% der Patienten mit Herzfehler vorher an Hypertension gelitten haben, geäußert in starker Erhöhung des Pulsdrucks als Ergebnis einer arteriellen Steifheit.

Die diastolische Fehlfunktion charakterisiert sich durch verschlechterte Entspannung der linken Kammer, aber es gibt auch eine Verlängerung der gesamten systolischen Zeit, was der Systolverlängerung zugeordnet werden kann. Umgekehrt wird bei systolischem Herzfehler die gesamte systolische Zeit gekürzt. Diese Änderung der Zeit ist eine praktische Messung für die Identifizierung eines diastolischen Herzfehlers getrennt vom systolischen Herzfehler.

Zu den Faktoren, welche zum diastolischen Fehler der linken Kammer beitragen, zählen steife Arterien, Hypertension, Ischämie, Diabetes und Myokardänderungen mit oder ohne verbundene Hypertrophie. Eine Erhöhung der Aortensteifigkeit führt zur Erhöhung des systolischen Drucks in der Aorta und in der linken Kammer, größerem Verlangen an Myokardsauerstoff und Hypertrophie der linken Kammer, verschlechterte koronare Perfusion und niedrigerem Aortendruck.

Die Behandlungsstrategien des systolischen und diastolischen Herzfehlers unterscheiden sich voneinander und deswegen ist es wichtig zwischen den beiden zu unterscheiden, das kann man aber nur mit klinischen Charakteristika nicht erzielen. Das PWG System ermöglicht diese Differenzierung mit einer Analyse des Herzzyklus. Das PWG System analisiert die Aortenwellenform und misst die Linksherzbelastung, den Herzarterienperfusionsdruck und den Zentraldruck. Das Ziel der Behandlung ist die Toleranz zu bessern und die Symptome zu mildern, so das PWG System gibt den Fachleuten die notwendigen Messungen um einen therapeutischen Plan zu beobachten und zu regeln.

Nierenkrankheit


Chronische Nierenkrankheit (CNK) oder chronische Niereninsuffizienz (CNI) resultiert aus Verlust der Nierenfunktion. Mit der Entwicklung der Krankheit können viele Menschen mit CNK permanentes Nierenversagen oder terminale Nierenerkrankung (TNE) entwickeln. Auf dieser späten Stufe der Erkrankung verbleiben als Behandlungsmöglichkeiten nur Dialyse und Nierentransplantation. Zusätzlich zu dieser Prognose hat man beobachtet, dass Personen mit Nierenkrankheit unter hohem Risiko von fatalem Schlaganfall oder Herzinfarkt stehen. Das PWG System ist wichtig für diese Patienten, da es den Progress der makrovaskulären Erkrankung im Zusammenhang mit der Entwicklung einer kardiovaskulären Erkrankung zeigt und verfolgt. So ist es ein wichtiges Instrument für frühe Entdeckung von stark gefährdeten Personen und für die Beherrschung der Erkrankung.

Nierenkrankheit – die Fakten

Studien zeigen, dass die kardiovaskuläre Erkrankung die häufigste Todesursache bei Patienten mit chronischer Nierenkrankheit (CNK) und mit terminaler Nierenerkrankung (TNE) ist. Daraus folgt, dass Vorbeugung und / oder Behandlung der kardiovaskulären Erkrankung ein wichtiges Ziel für diese Patienten ist.

• Über 7 Mln. Erwachsene in den USA zeigen physiologische Symptome für CNK
• Von diesen 7 Mln. wurden über 300 000 für TNE behandelt (2001)
• Beinahe 100 000 neue Fälle von TNE werden jährlich diagnostiziert
• Diabetes und Hypertension sind die häufigsten Ursachen für TNE: 77% mit einem Jahr bis 9% mit 10 Jahren
• Patienten mit CNK sind 3-30 mal stärker gefährdet von fataler kardiovaskulären Erkrankung im Vergleich zu denen ohne CNK
• Mehr Patienten mit CNK sterben an kardiovaskulären Krankheiten
• 80% der Patienten mit CNK werden an kardiovaskulärer Erkrankung sterben wenn sie noch keine TNE entwickelt haben.

Arterielle Steifigkeit

Das hohe Risiko für kardiovaskuläre Erkrankung bei Patienten mit CNK und TNE könnte teilweise mit der stärkeren Anwesenheit von anderen kardiovaskulären Risikofaktoren erklärt werden wie hohen Blutdruck, hohen Cholesterin, Diabetes und schwache Aktivität. Jedoch erklären nur diese Faktoren nicht vollständig die hohe Letalität unter den Patienten mit TNE.

Derzeitig ist der stärkste Vorhersager von kardiovaskulärem Tod bei Patienten auf Hämodialyse die Struktur und die Funktion der großen Arterien. Mit stärkerer arteriellen Steifigkeit kommt auch eine Erhöhung des zentralen systolischen Drucks und dadurch höhere Belastung des Herzens. Die arterielle Steifigkeit ändert den Druckprofil des Herzens und trägt zum Auftreten und zur Entwicklung von Erkrankungen wie Hypertension, Hypertrophie der linken Kammer und Fehlfunktion der Myokardperfusion bei. Alle diese Faktoren werden bei Patienten mit CNK und TNE beobachtet und das PWG System ermöglicht deren Beurteilung mit der Aortenblutdruckprofilanalyse und Pulswellengeschwindigkeitsmodulen.

Die Aortenpulswellengeschwindigkeit (PWG) und der noch wichtigere Augmentationsindex (Aix) sind bekannte Vorhersager der Letalität bei Patienten mit TNE auf Hämodialyse. Diese Werte liefern Information über die Letalität und das Risiko unabhängig von anderen bekannten Risikofaktoren. In einer Untersuchungsgruppe von TNE Patienten eine Erhöhung von 10 in AIX (%) führt zur 5% Erhöhung des Risikos für kardiovaskuläre Letalität und Letalität aus andere Gründen. Außerdem zeigte jeder Erhöhung der PWG mit 1 m/s eine 39%-ige Erhöhung der allgemeinen Letalität. Die Charakteristika dieser Patientengruppe schließt Umfang von Aix von 26±15 und PWG von 11,7±3,0 m/s ein. Alle Ergebnisse sind unabhängig von weiteren bekannten Risikofaktoren, einschließlich brachialen Blutdrucks.

Studien zeigen, dass die arterielle Steifigkeit bei TNE weit zur Gefäßkalzifizierung beigetragen hat. Ein Zusammenhang wurde festgestellt zwischen der Vorhandensein einer Gefäßkalzifizierung und der verstärkten arteriellen Steifigkeit bei Patienten auf Dialyse. Außerdem steigt mit erhöhter Aortenpulswellengeschwindigkeit auch die Kalzifizierungsstufe der Herzarterie. Diese Ergebnisse sind wichtig, da die Kalzifizierung ein vorbeugbarer Faktor in der Entwicklung von Arteriosklerose bei Patienten mit TNE sein kann.

Neulich haben Studien ebenso gezeigt, dass die Kinder auf Dialyse große Abweichungen in den Arterienwänden zeigen und daraus resultierende versteifte große Arterien. Die Ergebnisse zeigen sich in Erhöhung von Aix und PWG und demonstrieren wie wichtig ist diese Marker in der Kindernephrologie zu nutzen um das kardiovaskuläre Risiko zu bestimmen und zu kontrollieren.

Bereits wurde der Zusammenhang der verstärkten Aortensteifigkeit (PWG) und der systemen arteriellen Steifigkeit (Aortenaugmentationsindex – Aix) mit anderen Erkrankungen bei Patienten mit CNK wie Hypertension, Diabetes, Atherosklerose und Hypercholesterolämie, ist immer noch mangelnd die Dokumentation, welche die arterielle Steifigkeit mit den häufigen Fällen des kardiovaskulären Todes bei Patienten mit CNK verbindet. Neue Studien zeigen, dass die arterielle Steifigkeit verbunden wird mit Patienten mit CNK vor der Dialyse mit milden Nierenproblemen. Ebenso wurde gezeigt, dass die verstärkte arterielle Steifigkeit mit der Schwächung der Nierenfunktion verbunden wird, beobachtet mit schlechterer glomerulären Filtration.

Immer mehr Studien zeigen die Effekte von verschiedenen Faktoren wie Medikamente, Salz- und Wasserüberlastung, Nierentransplantation und Training auf die arterielle Steifigkeit bei Patienten mit Nierenkrankheiten und Hypertension. Eigentlich wurde das PWG System neulich benutzt um den Effekt der Dialyse auf die Endothelfunktion bei Patienten mit Nierenkrankheiten zu analysieren. Diese Anwendungen und Verbindungen zeigen das Potenzial der PWG für die Veranschaulichung der Effekte der Therapien und Diäten auf den zentralen Blutdruck, die Änderungen der Aorten- und Systemarteriensteifigkeit, als auch auf die Änderungen der Endothelfunktion.

Das PWG System zeigt das Potenzial eine wichtige Rolle bei Entdeckung und therapeutische Behandlung von Patienten auf jeder Stufe der Nierenkrankheit zu spielen.

Kardiovaskuläres Risiko


Arterielle Steifigkeit und beschleunigte Wellenreflexion, welche zum erhöhten Herzdruck führen, wurden verbunden mit vielen der anderen allgemeinen Risikofaktoren für kardiovaskuläre Erkrankungen wie hohen Blutdruck und Obesitas. Mehr wichtig ist, dass Studien zeigen, dass der zentrale systolische Druck und die arterielle Steifigkeit Vorhersager der kardiovaskulären Erkrankungen und Letalität sind unabhängig vom gewöhnlichen Risikofaktor oder anderen Ursachen wie brachialsystolischen Blutdruck.

Das Messen der System- und Aortensteifigkeit, generiert vom PWG System (d.h. Aortenaugmentationsindex und Pulswellengeschwindigkeit) wurden mit Erkrankungen mit hohem kardiovaskulärem Risiko verbunden. Diese Parameter wurden ebenso unabhängig verbunden mit allgemeiner und kardiovaskulärer Letalität bei Personen mit terminaler Nierenerkrankung. Bei Patienten mit Hypertension und Diabetes wurde ebenso gezeigt, dass AIx und PWG wichtige Vorhersager der koronaren Arterienkrankheit und der kardiovaskulären Erkrankungen und Letalität sind.

Studien zeigen, dass die arterielle Steifigkeit höheren Myokardbedarf höheren systolischen Druck einleitet, verbunden mit Senkung des Perfusionsdrucks der Herzarterie. Dieser physiologische Zustand erhöht drastisch das Risiko für Herzanfall, Schlaganfall und Herzfehler. Das PWG System erleichtert eine gründliche und bewußte Risikobeurteilung mit Analyse des Blutdruckprofils auf Herzniveau und Beurteilung der Struktur und der Funktion der Arterien.

Faktoren, verbunden mit arterieller Steifigkeit

Alter, Größe und Geschlecht

Es ist breit anerkannt, dass das Alter ein wichtiger Bestimmungsfaktor für kardiovaskuläre Zwischenfälle ist. Mit dem Altern werden die Arterien immer steifer und ausgedehnter. Die Strukturänderungen erhöhen den systolischen Blutdruck und den Pulsdruck, was eventuell zu Hypertension, spezifisch isolierter systolischen Hypertension (die am meistens verbreitete Form bei älteren Menschen) führen.

Studien zeigen eine positive Korrelation zwischen arterieller Steifigkeit (Aorten-PWG und Aix) und dem Alter. Dieser Zusammenhang existiert ebenso für den zentralen Druckpuls (DP) und den Augmentationsdruck (AD), aber Aix und PWG zeigen verschiedene von den früheren Mustern. Der zentrale DP und der AD nehmen linear mit dem Alter zu, während die Änderungen im Aix markanter bei Menschen unter 50 Jahren sind und Änderungen der PWG erheblicher bei Menschen über 50 Jahren sind. Die verstärkte arterielle Steifigkeit führt zu einem erhöhten Augmentationsdruck und systolischen Druck und so wird empfohlen, dass die PWG und die PWA gemessen werden für eine komplexe Beurteilung der Auswirkung des Alters auf die arterielle Gesundheit. Das PWG System bietet Referenzdaten für Patienten im normalen Alter und geschlechtsspezifische Messungen.

Man behauptet die Größe spielt eine Rolle beim Risiko für Entwicklung von kardiovaskulärer Erkrankung. Bei Personen mit kleiner Größe laufen die Druckwellen einen kürzeren Weg und die reflektierten Wellen treffen früher im Herzzyklus ein. Dies verursacht Erhöhung des systolischen Drucks und Überladung der linken Kammer.

Die Frauen haben eine höhere Stufe der arteriellen Steifigkeit als die Männer in der Regel. Manche Studien behaupten, dass dieser Geschlechtsunterschied vor der Größe verursacht wird, da die Frauen in der Regel kleiner als die Männer sind. Aber auch mit Korrektion für diesen Größenfaktor spielt das Geschlecht immer noch eine Rolle beim Vorhersagen der arteriellen Steifigkeit.

Rauchen von Zigaretten

Das Rauchen hat eine unmittelbare Auswirkung auf den zentralen Blutdruck, die Endothelfunktion und die Vasokonstriktion. So ist das Rauchen von Zigaretten ein bedeutender Risikofaktor in der Entwicklung von kardiovaskulärer Erkrankung sogar bei jungen Leuten. Abgesehen von Geschlecht, Größe, Gesundheits- oder Fitnessniveau, sind die Aix Ergebnisse dramatische höher bei Rauchern. Sogar Menschen, die nicht regelmäßig rauchen, zeigen diese höhere als die durchschnittlichen Ergebnisse in den Studien. Die zeigen, dass das unregelmäßige Rauchen nur ein wenig schwächeren nachteiligen Effekt auf die arterielle Steifigkeit hat als das chronische Rauchen.

Wichtig ist zu vermerken, dass trotz der erheblich hohen Aix Ergebnisse der brachiale Blutdruck niedrig bei chronischen Rauchern bleibt wegen der schwachen Druckamplifikation und das gibt ein falsches Bild über die allgemeine Gesundheit. Das PWG System gibt einen weiteren Überblick und tieferen Einblick in den Aortendruck und die arterielle Steifigkeit.

Obesitas

Der Anteil und die Verbreitung der Obesitas bei Kindern und Erwachsenen verwendet sich schnell in ein globales Problem. Über 60% der Erwachsenen in den USA haben Übergewicht und die Anzahl der Kinder und Jugendlichen mit Übergewicht wächst schnell. Der Zusammenhang zwischen Obesitas und der kardiovaskulären Erkrankung ist längst bekannt, als auch zu anderen Erkrankungen wie Diabetes, Hypertension und Schlafapnoe. Neulich wurde die Obesitas auch mit der arteriellen Steifigkeit verbunden, wobei die zentrale Adispositas ein wichtiger Faktor in Aix ist. Dieser Zusammenhang hängt nicht von weiteren Gesundheitsfaktoren wie Alter oder Blutdruck ab. Jetzt wird empfohlen die Fettverbreitung im Körper anstatt Körpermasse zu berücksichtigen bei der Analyse der arteriellen Steifigkeit.

Außer mit der arteriellen Steifigkeit wurde auch ein Zusammenhang zwischen der Obesitas und der Aorten-PWG nachgewiesen. Ein neulich veröffentlichter Bericht zeigte Ergebnisse mit 4 bis 9 m/s höher bei Menschen mit Obesitas als bei Menschen mit normalem Gewicht. Außerdem zeigte die PWG eine unabhängige Verbindung zwischen Obesitas und Endothelfehlfunktion. Nach Abnehmen wurde erhebliche Besserung der vaskulären Endothelfunktion beobachtet.

Die ursprüngliche Lebensstiländerung, verschrieben den Patienten mit Obesitas, ist ein intensiveres Training. Die körperliche Aktivität mindert die arterielle Steifigkeit bei Personen, die ein sitzendes Leben führen, und bei Patienten mit koronarer Arterienkrankheit oder terminaler Nierenerkrankung. Der Effekt vom Training ist groß. Es mindert die arterielle Steifigkeit und reduziert das Potenzial für Myokardischämie. Außerdem hat das Training ein Potenzial gezeigt die natürliche Entwicklung der arteriellen Steifigkeit, verbunden mit dem Altern, zu verlangsamen. Studien mit Athleten zeigen eine schwächere arterielle Steifigkeit im Vergleich zu deren Partnern, die ein sitzendes Leben führen. Der Unterschied wurde dem regelmäßigen Training zugeordnet.

Cholesterin

Die Existenz eines Zusammenhangs zwischen hohem Cholesterinspiegel, hohem Zentralpulsdruck und Systemarterien- und Aortensteifigkeit wurde nachgewiesen. Der Zusammenhang ist wichtig trotz des niedrigen peripheren Blutdrucks. Zusätzlich zu diesem Zusammenhang ist der LDL Cholesterin ein unabhängiger Bestimmungsfaktor für die arterielle Steifigkeit (gezeigt bei eine Erhöhung des Aix).

Festgestellt wurde, dass die Senkung des Cholesterinspiegels die arterielle Steifigkeit reduziert als auch die kardiovaskuläre und Gesamtmortalität. Statin wird verordnet für Reduzierung der Aorten-PWG und zurzeit wird die Pulswellenanalyse in einer Unterstudie der SEARCH (Studie der Effizienz der zusätzlichen Reduzierung des Cholesterins und Homocysteins) benutzt um zu bestimmen ob das vom Nutzen für die arterielle Steifigkeit ist zusätzlich zu den bekannten Nutzen für die Lipidsenkung.

Diät

Eine gesunde Diät geht Hand in Hand mit der guten Gesundheit, aber der Schlüssel ist den physiologischen Effekt der aufgenommenen Substanzen zu verstehen. Manche Nahrungen und Getränke beeinflussen das Herz-Kreislauf-System und beschleunigen die arterielle Steifigkeit oder führen zu kardiovaskulärem Risiko. Folgende Lebensmitteln haben die arterielle Steifigkeit und den zentralen Blutdruck erheblich beeinflusst.

Koffein

Das Koffein ist die am meistens gebrauchte und sozial akzeptierte pharmakologische Substanz in der Welt. Studien zeigen, dass die Einnahme von Kaffee den zentralen Blutdruck erhöht während das Trinken von koffeinfreiem Kaffee keine Auswirkung hat, d.h. das Koffein ist die aktive Substanz. Es besteht eine sofortige und bedeutende Assoziation zwischen dem zentralen systolischen Druck, AP, Aix und der Kaffeeeinnahme, ohne jegliche Erhöhung des brachialen Blutdrucks.

Bei Patienten mit Hypertension ist dieser starke Effekt des Koffeins verschlimmernd, wobei er Aortensteifigkeit verursacht, die bis 3 Stunden lang verbleibt. Für Patienten, welche bereits eine versteifte Aorta haben, wird dieser Effekt weiterhin vertieft vom Koffein mit kleinem oder gar keinem Schutz von den antihypertensiven Medikamenten.

Der Genuss von Koffein verschlechtert die arterielle Steifigkeit und erhöht dadurch die Belastung der linken Kammer. Zusätzlich zu den bekannten Effekten des Koffeins in Kombination mit Rauchen hat es einen synergistischen Effekt auf die arterielle Steifigkeit. Deswegen wurde vorgeschlagen die Koffeineinnahme bei Beurteilung des kardiovaskulären Risikos zu berücksichtigen.

Alkohol

Der Zusammenhang zwischen den Alkoholgenuss und dem kardiovaskulären Risiko ist U-förmig. Starke Trinker und Nichttrinker sind großem Risiko ausgesetzt, während die mäßigen Trinker in der Mitte mit kleinerem Risiko stehen. Derselbe Zusammenhang besteht zwischen dem Alkoholgenuss und der arteriellen Steifigkeit. Zum Beispiel mäßige Konsumation von Rotwein von Patienten mit koronarer Arterienkrankheit hat positiven Effekt auf den zentralen systolischen Druck und Wellenreflexion ohne Änderung des brachialen Blutdrucks. Interessant wäre es zu vermerken, dass ein ähnliches Ergebnis mit dem alkoholfreien Rotwein beobachtet wurde. Die Studie demonstriert die Notwendigkeit den zentralen Druck im Vergleich zum konventionalen Blutdruck zu messen bei der Beurteilung des potentiellen Risikos, verbunden mit verschiedenen Substanzen.

Dunkle Schokolade

Die dunkle Schokolade hat Antioxidanten, genannt Flavonoiden, nützlich für das Herz-Kreislauf-System. Empfohlen wird die Einnahme von Nahrung, reich an Flavonoiden, um die arterielle Steifigkeit und die Wellenreflektionen (Aix) zu mindern. Die dunkle Schokolade hat ebenso einen positiven Effekt auf die Endothelfunktion. Diese Nutzen zeigen eine insgesamt positive Auswirkung der dunklen Schokolade auf das Herz-Kreislauf-System.

Schwangerschaft


Die Schwangerschaft verursacht eine Reihe physische Änderungen im weiblichen Körper, einschließlich Änderungen des Herz-Kreislauf-Systems. Offen wird Hypertension während der Schwangerschaft entwickelt, aber das kann zu Komplikationen für Mutter und Kind führen bei Entwicklung von Eklampsie.

Die Hypertension während der Schwangerschaft kann zwei Formen aufweisen:
1. Chronisch: Dieser Typ Hypertension erscheint vor der Schwangerschaft oder 20 Wochen vor Gestation und kann sich in Eklampsie entwickeln.
2. Nach der Schwangerschaft: Dieser Typ Hypertension entwickelt sich 20 Wochen nach Gestation und kann sich in Proteinuria, Multiorganversagen (Präeklampsie) und Krampfanfällen (Eklampsie) entwickeln.

Falls die schwangere Patientin existierende Hypertension hat, verdoppelt dies das Risiko für Entwicklung von Präeklampsie als auch von anderen Problemen wie Ablösung der Plazenta und Wachstumeinschränkung. Schwere Fälle von Hypertension vergrößern das Risiko für Präeklampsie um 46% und führen zu erhöhtem Potenzial für Komplikationen bei der Mutter und beim Fetus.

Prävalenz und Überleben

Studien zeigen, dass jährlich über 50 000 Frauen in der Welt an Präeklampsie sterben und mütterliche Morbidität wegen permanenter Schädigung des Zentralnervensystems von sich wiederholenden Krampanfällen oder intrakraniellen Hämorrhagien und Niereninsuffizienz. Ca. 5% der Schwangerschaften in den USA und im Großbritannien haben Komplikationen wegen Präeklampsie und von diesen 5% entwickeln 1 bis 2% Eklampsie. Die Häufigkeit der Präeklampsie steigt weiterhin bei Frauen mit niedrigem sozialökonomischen Status, bei Frauen im extremen Alter und bei Frauen während deren ersten Schwangerschaft. Die Risiken für das Fetus schließen Frühgeburt, Plazentainfarkt, intrauteriner Kleinwuchs, Ablösung der Plazenta und fetale Hypoxie.

Die Präeklampsie kann nicht vorgebeugt werden, aber die Mortalität kann mit einer frühen Diagnose, Beobachtung und Behandlung vermieden werden. Die Hypertension ist ein wichtiger Vorhersager der Präeklampsie und die Beurteilung dieser Erkrankung bei schwangeren Frauen kann zu einer frühen Diagnose führen. Eine neue Studie zeigt, dass unter den über 250 000 untersuchten Frauen die mit Gestationshypertension einem mit 30% höheren Risiko für Entwicklung von Präeklampsie ausgesetzt waren und diese mit existierenden Präeklampsie zeigten ein um 400% höheres Risiko für Tod oder schwere Morbidität im Vergleich zu den Frauen ohne Hypertension. Zusätzlich zu den Schwangerschaftsproblemen steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die Kinder der Frauen mit Hypertension von nachteiligen Effekten leiden im Unterschied zu den Kinder der Frauen ohne Hypertension.

Zurzeit wird normalerweise der brachiale Blutdruck gemessen bei den Untersuchungen der Frauen während der Schwangerschaft. Dieses Messen ist nicht genügend empfindlich zwischen den verschiedenen Typen Hypertension zu unterscheiden und kann nicht die Patientinnen identifizieren, die durch Entwicklung von Präeklampsie gefährdet sind. Offensichtlich muss man die gefährdeten Patientinnen identifizieren und das Unterscheiden zwischen hypertensiven Erkrankungen ist wichtig für die Beherrschung dieser Probleme und Besserung der Prognose für Mutter und Kind.

Arterielle Steifigkeit

Studien zeigen, dass die arterielle Steifigkeit eine wichtige Ursache für Hypertension ist. Neulich haben die Forscher den Zusammenhang zwischen der arteriellen Steifigkeit und den kardiovaskulären Komplikationen bei schwangeren Frauen untersucht. Die typische kardiovaskuläre Reaktion auf die Schwangerschaft bei einer gesunden Frau ist eine erhöhte Herzfrequenz, ein sinkender brachialer Blutdruck (wegen der Dilatation der peripheren Blutgefässen), die Vergrößerung des Blutvolumens und erhöhtes Ausschütten von Stickoxid. Zusätzlich ist der Aorten-Aix typisch niedriger während jeden Trimesters im Vergleich zu einer nichtschwangeren Frau.

Die arterielle Steifigkeit verursacht eine frühe Rückkehrt der reflektierten Druckwelle in den Arterien. Das PWG System misst die erhöhte arterielle Steifigkeit durch Beobachtung der Erhöhung der Aortenpulswellengeschwindigkeit (PWG) und des Aortenaugmentationsindex (Aix). Durch Messen der Änderungen im Aix gibt das PWG System eine wichtige Information darüber ob die Änderungen im Aorten-Aix normal sind oder Grund zur Besorgnis.

Frauen mit Gestationshypertension haben höhere Werte des Aorten-Aix im dritten Trimester als die schwangeren Frauen ohne Hypertension, und diese Werte sind noch höher bei Frauen mit Präeklampsie. Sechs Wochen nach Entbindung sinken die Aorten-Aix Werte zum normalen Niveau einer nichtschwangeren Frau. Nach demselben Merkmal behaupt eine Forschung, dass die Aortensteifigkeit höher bei Vorhandensein von Gestationshypertension und Präeklampsie ist. Deswegen sind die Ergebnisse für den Aix und die Aorten-PWG, gegeben vom PWG System, wichtig für die Feststellung des Unterschieds zwischen Frauen mit Gestationshypertension und diesen mit Risiko für Entwicklung von Präeklampsie.

Sogar bei normotensiven Schwangerschaften wurde ein Zusammenhang zwischen niedriger Geburtenhäufigkeit und Aorten-PWG der Mutter festgelegt. Aorten-PWG von 1 m/s verbindet man mit kleinerem Gewicht bei der Geburt mit 17%. Das Geburtsgewicht ist ein wichtiger Maß über den Ausgang der Schwangerschaft und gibt Einblick in potenzielle fetale Probleme bei der antenatalen Beurteilung. Die arterielle Steifigkeit könnte als Reflektion der schwachen Plasmavolumenexpansion erscheinen sogar bei normotensiven Schwangerschaften und das könnte die fetale Entwicklung hindern.

Die Identifizierung und das Unterscheiden zwischen Gestationshypertension und Präeklampsie wird leicht mit dem PWG System erzielt. Zusätzlich zu diesen wichtigen Analysen gibt das PWG System wertvollen Einblick in die Möglichkeit der Patientin sich an die Gefäßänderungen während der Schwangerschaft zu adaptieren. Diese Ergebnisse geben den Ärzten eine breitere Beurteilung der Gesundheit, was zu besseren Risikobeherrschung und Beobachtung während der Schwangerschaft führt.

Diabetes Mellitus


Die Herzkrankheiten verursachen die größte Zahl Todesfälle unter den Erwachsenen und deswegen ist es wichtig die Faktoren zu beherrschen, welche zu deren Auftritt beitragen. Diabetes und konkret Typ 2 Diabetes erhöht das Risiko für Herzkrankheiten und Schlaganfälle wegen der verbundenen Risikofaktoren wie hoher Blutdruck und hoher Cholesterin. Die langzeitigen Komplikationen von Diabetes sind breit und betreffen viele Körperteile. Diese Probleme schließen Nervenschädigung, Blindheit, Nierenversagen, Schlaganfälle und Herz-Kreislauf-Erkrankung ein. Die frühe Identifizierung und Beherrschung der Symptome von makrovaskulären Erkrankungen sind lebenswichtig für die Patienten mit Diabetes. Das PWG System beurteilt das Risiko und hilft die Entwicklung der kardiovaskulären Komplikationen zu verfolgen nicht-invasiv und sehr einfach.

Prävalenz und Überleben

An Diabetes leiden über 20 Mln. Menschen nur in den USA. Von diesen 20 Mln. haben 14 Mln. eine Diagnose und die restlichen 6 Mln. leben mit der Krankheit, haben aber keine Diagnose. Ca. 1 Mln. Menschen im Alter über 20 Jahren bekommen die Diagnose Diabetes jedes Jahr. Von den Diabetikern mit Herzkrankheiten überleben 40% und das Risiko ist 2- bis 7-mal höher bei Patienten mit Typ 2 Diabetes. Die Verbindung zwischen Diabetes und kardiovaskulären Erkrankungen ist ausführlich dokumentiert. Außerdem ist der Diabetes unter den häufigsten Ursachen für terminale Nierenerkrankung, welche ebenso zu kardiovaskulären Erkrankungen führt.

Arterielle Steifigkeit

Der Zusammenhang zwischen Diabetes und höherem Risiko für kardiovaskuläre Zwischenfälle könnte teilweise den anderen bekannten Risikofaktoren zugeordnet werden (d.h. Hypertension, Dyslipidämie, Hyperglykämie und Obesitas), verbunden mit dem Diabetes. Diese Faktoren können aber nicht vollständig die Verbindung erklären, da das erhöhte Risiko teilweise unabhängig von diesen Problemen ist und je nach dem Typ Diabetes variiert.

Klar steht, dass die erhöhte arterielle Steifigkeit mit Typ 1 und Typ 2 Diabetes verbunden wird und zur hohen Mortalität beitragen kann. Das PWG System gibt Einblick in die arterielle Steifigkeit und ist ein wertvolles Instrument für Bestimmung des kardiovaskulären Risikos bei Diabetikern. Die Parameter, gemessen vom PWG System, schließen peripheren Pulsdruck und Aortensteifigkeit ein.

Der periphere Pulsdruck hilft für die Beurteilung der arteriellen Steifigkeit und hat eine nachgewiesene Korrelation mit dem Diabetes. Studien zeigen, dass sich altersverbundene Blutdruckerhöhung bei Diabetikern Typ 1 im Laufe von 15-20 Jahren entwickelt. Dieser Ergebnis zeigt beschleunigtes Gefäßaltern, ein Vorbote der kardiovaskulären Erkrankung.

Die Pulswellengeschwindigkeit, gemessen mit dem PWG System, misst die Aortensteifigkeit und ist ein unabhängiger Vorhersager der Mortalität bei Personen mit Diabetes. Dieses Parameter zeigt, dass jede Erhöhung um m/s der PWG um 8% das Risiko für Mortalität erhöht. Die erhöhte Aorten-PWG und Augmentationsindex (Aix) werden mit beiden Typen Diabetes verbunden.

Eine neulich Beurteilung in der Studie FIELD (Fenofibrate Intervention und Zwischenfallreduzierung in Diabetes) zeigt eine klare Verbindung zwischen dem Augmentationdruck (AD), Aix und dem karotiden IMT (bekannter Vorhersager der Atherosklerose bei Patienten mit Typ 2 Diabetes). Wichtiger ist, dass nach diesen Ergebnissen eine Beurteilung des zentralen Blutdrucks und der arteriellen Steifigkeit ein besseres Potenzial als Bestimmungsfaktor der arteriellen Verdickung bei Typ 2 Diabetes bietet im Vergleich zu den traditionellen Methoden. Es läuft eine Untersuchung von AD und Aix und davon wirt ein weiterer Einblick in den prognostischen Wert dieser Messungen erwartet und in deren Zusammenhang mit kardiovaskulären Zwischenfällen bei Diabetikern.

AD und Aix werden ebenso eng mit dem karotiden IMT verbunden und bei Patienten mit Plaqueeinlage, welche an Diabetes und koronarer Arterienkrankheit leiden. Außerdem zeigte die Studie CURES (Studie der Stadt- und Dorfepidemiologie Chennai), durchgeführt mit asiatischen Indern (südliche Indern mit hohem Risiko für Entwicklung von Diabetes und koronare Arterienkrankheit) höhere Aix und IMT Werte für Patienten mit Typ 2 Diabetes mit Retinopathie im Vergleich zu denen ohne. Dieses neue Ergebnis zeigt eine starke Korrelation zwischen früher Atherosklerose und diabetischer Retinopathie.

Das PWG System bietet ebenso ein großes Potenzial für Beurteilung des Risikos und Optimierung der Behandlung der Kinder mit Diabetes. Im Vergleich zu den Kindern ohne Diabetes haben die 10-jährigen Personen mit Typ 1 Diabetes erhöhte arterielle Steifigkeit (Aix). Die Information bezüglich die arterielle Steifigkeit, gesammelt vom PWG System, kann für Risikobeurteilung benutzt werden, als auch für Besserung der Therapie und Beherrschung der Komplikationen, welche später im Leben auftreten können.

Es ist bekannt, dass die erhöhte arterielle Steifigkeit den zentralen systolischen Druck erhöht, was seinerseits den Myokardbedarf erhöht. Die Erhöhung der Herzbelastung ist direkt mit der arteriellen Steifigkeit verbunden und kann in weiteren kardiovaskulären Erkrankungen erscheinen wie Hypertension, Fehlfunktion des linken Ventrikels und schwächere Myokardperfusion. Die Entwicklung und Vertiefung von Erkrankungen wie diese kann man mit richtiger Identifizierung und angebrachter Beobachtung vermeiden. Das PWG System benutzt Pulswellenanalyse und Messungen der Pulswellengeschwindigkeit die Parameter wie arterielle Steifigkeit, Aix und PWG zu beurteilen. Die Information bekommt man auf einer einfachen nicht-invasiven Weise und nach dem Sammeln sind die Daten sehr wichtig für die Beurteilung von existierenden Erkrankungen und Verordnung von zukünftigen Behandlungsprogrammen.

Individuelle Programme für medikamentöse Behandlung vermindern die arterielle Steifigkeit bei Patienten mit kardiovaskulären Erkrankungen, einschließlich Diabetiker. Diese rechtzeitigen pharmakologischen Intervenzen waren sehr effektiv unabhängig von den Änderungen des Arm-Blutdrucks. Beobachtungen zeigen, dass Insulin Aix unabhängig von der peripheren Gefäßresistenz sinkt, aber dieser Effekt fehlt bei Diabetikern (Typ 1 oder Typ 2) oder Patienten mit Obesitas und Insulinresistenz. Erfolgreiche pharmakologische Intervenzen für Minderung der arteriellen Steifigkeit schließen die orale Anwendung von Ascorbinsäure während einer 4-wöchigen Periode ein. Mit dem PWG System können die Ärzte die Effizienz eines konkreten Behandlungsprogramms verfolgen, indem sie die Änderungen der zentralen Herzparameter messen. Diese Anwendung sichert den Ärzten verlässliche Beurteilung des Patientenrisikos und genaues Instrument für Verfolgung der Behandlung und Regelung der Gesundheit des Patienten.

Periphere Arterienerkrankung


Was Ist Die Periphere Arterienerkrankung?


Die Arterien werden enger wegen der Lagerung einer Fettsubstanz, genannt Plaque. Wenn sich Plaque auf der Arterienwand sammelt und verhärtet, wird die arterielle Öffnung schmaler oder okkludiert. Dieses Prozess wird Stenose genannt. Wenn es in den Beinen und Füssen geschieht, wird die Erkrankung periphere arterielle Verschlußkrankheit der unteren Extremitäten genannt. Sie verursacht Schmerzen, schlechtes Heilen und in manchen Fällen Gewebetod. Diese Erkrankung ist die eine Weise, auf welcher Atherosklerose unter 35% der Amerikaner vorkommt, welche an dieser Erkrankung leiden. Andere Erscheinungsformen der Atherosklerose bei Patienten schließen andere kardiovaskuläre Probleme wie Herzkrankheit und Stenose der Karotisarterie.

Welche Sind Die Risikofaktoren Und Symptome Für Periphere Arterienerkrankung?


Der bedeutendste Risikofaktor für die Entwicklung der peripheren arteriellen Verschlußkrankheit ist das Rauchen. Eigentlich ist das Rauchen der erste Risikofaktor für jede kardiovaskuläre Erkrankung. Weitere dazu beitragenden Faktore schließen familiäre Belastung mit Atherosklerose, Diabetes, hohen Blutdruck und / oder hohen Cholesterin, sitzenden Lebensstil und Alter ein.

Die Symptome der peripheren arteriellen Verschlußkrankheit schließen folgendes ein:
• Verkrampfung im unteren Beinteil (d.h. Wade oder Schenkel), welche zu Klaudikation führen kann
• Taubheit, Schwäche, Schmerz oder Kälte in den Beinen und Füssen im Ruhezustand
• Langsames Heilen von Wunden in den unteren Extremitäten
• Geschwüre oder Ulkus, welche sich bei schlechter Durchblutung entwickeln (unbehandelt können sie gangränös werden)
• Zehen oder Haut in der Nähe der verstopften Arterie werden dunkel oder schwarz

Die Ärzte bestimmen die Lage und die Stufe der arteriellen Stenose mit Abbildungstests wie Magnetresonanztomographie (MRI) oder Angiographie. Das Messen der Schwere der Stenose und der Verlust von Blutfluss wird bestimmt durch Vergleich von Blutdruckergebnissen vom Fuß- und Handgelenk. Dieser Test wird genannt Knöchel-Arm-Index (ABI).

Wie Wird Die Periphere Arterielle Verschlusskrankheit Behandelt?


Die Behandlung der Patienten mit peripherer arterieller Verschlußkrankheit häng von der Schwere der Erkrankung ab. Für milde und mäßige Symptome sind meistens Änderungen des Lebensstils wie erhöhte Körperaktivität und Aufhören zu rauchen genügend für die Besserung des Zustands. Die Ärzte können auch ein Behandlungsprogramm mit blutverdünnenden oder anderen Medikamenten verordnen für die Behandlung von begleitenden Erkrankungen wie hohen Blutdruck, hohen Cholesterin oder Diabetes.

Bei fortgeschritteneren Stufen der Erkrankung werden die Ärzte invasivere Prozeduren verordnen wie Ballonangioplastik oder Stents für physische Besserung der Durchblutung und Erweiterung der Arterienöffnung. Diese Behandlungen werden verordnet in Fällen, wo der beschädigte Abschnitt der Arterie verhältnismäßig klein und leicht zugänglich ist. Anfangs ist sie effektiv, aber der Verschluss kommt wieder innerhalb von einem oder zwei Jahren bei ca. 30-40% der Patienten, behandelt mit Angioplastik oder Stent. Der wiederholte Verschluss wird Restenose genannt.

• Angiogramm
Dieser diagnostische Abbildungstest gibt den Ärzten Auskunft über den Zustand der Blutgefäße. Ein Angiogramm der Arterien wird genannt Arteriogramm, und dieses an den Venen nennt man Venogramm. In beiden Fällen wird Farbstoff in die Gefäße mit einem elastischen Röhrchen, genannt Katheter injiziert. Der Katheter spritzt den Farbstoff durch eine Nadel in die Beuge. Der Farbstoff macht die Blutgefäße sichtbar für das Röntgen. So können Verschluss, Gerinnsel, Vergrößerung oder andere Abnormalitäten leicht gesichtet und diagnostiziert werden. Der Arzt kann ein Angiogramm zusammen mit jeder der nächsten Behandlungen benutzen, einschließlich Ballonangioplastik, Stenteinlage, Atherektomie, Kryoplastie oder Laserbehandlung.

• Ballonangioplastik
Der Katheter wird mit einem speziellen Ballon versetzt und ins Blutgefäß in der Beuge eingeführt. Der Katheter wird zum betroffenen Bereicht der Arterie geleitet und dann wird der Ballon aufgeblasen. Dadurch wird die Plaque gegen die Arterienwand gepresst, der Verschluss verringert und die Arterie geöffnet.

• Stenteinlage
Je nach der Größe des Verschlusses kann eine Dauerlösung verordnet werden. Für diese Situationen benutzt man ein kleines unterstützendes Röhrchen, genannt Stent, um die arterielle Öffnung zu verstärken. Der Stent wird mit dem Ballonkatheter eingeleitet. Nach Aufblasen verbleibt der Stent in der Arterie den Blutfluss zu erleichtern und die erweiterte Öffnung zu unterstützen. In solchen Fällen wird der Stent mit einem Medikament bedeckt um die Bildung von Narbengewebe vorzubeugen.

• Atherektomie
Eine Atherektomie wird gemacht zusammen mit der Angioplastik für die Entfernung der Plaque von der Arterienwand. Die Atherektomievorrichtung wird in die Arterie mit einem Katheter eingeleitet. An der Stelle des arteriellen Verschlusses wird eine rotierende Klinge aktiviert und sie schleift die verhärtete Plaque von der inneren Wand ab. Der Katheter saugt die abgelöste Plaque und führt sie außerhalb des Körpers.

• Kryoplastie
Eine Ballonangioplastik wird gemacht die Arterienwand auszudehnen. Eine frierende Mischung wird benutzt an der Verschluss-Stelle. Die frierende Wirkung verhärtet die Plaque und zerbricht sie in kleine bequemen Stücke. Man behauptet diese Prozedur beugt die Restenose vor.

• Laser
Der Katheter wird versehen mit einem speziellen Laser und eingeführt in die Arterie. An der Verschluss-Stelle sendet de Laser einen pulsierenden Strahl, welcher die Plaque verdampft.

• Bypass am Bein
Für schwere Fälle der arteriellen Krankheit wird ein Bypass am Bein empfohlen. Dadurch wird ein neues Blutgefäß im Bein rekonstruiert um den Blutfluss zu verbessern, die Wundenheilung zu beschleunigen und die entsprechenden Schmerzen in den Beinen oder in den Füßen zu mildern.

Effekte Von Physiologischen Phänomenen Auf Den Arteriellen Puls


Wachstum Und Entwicklung


Der arterielle Puls bei Säuglingen zeigt dieselbe Kontur in den zentralen und peripheren Arterien. Das Ergebnis ist ähnlich dem Ergebnis, beobachtet bei den älteren Leuten. Die Amplitude des arteriellen Pulses der Säuglingen ist klein, es wird keine sekundäre Welle in Diastole gezeigt und der Wellenpeak wird später beobachtet im Unterschied zu einer frühen Systole. Mit dem Wachstum zu einem Jugendlichen beginnen sich die beobachteten Konturen in den Arterien zu ändern. Der periphere Puls verstärkt sich, der Wellenpeak gleitet zu einer frühen Systole und die sekundäre diastolische Welle ist schon sichtbar während der frühen Diastole. Diese Änderungen in der Druckwelle tragen zu einem erheblich höheren peripheren Pulsdruck und systolischen Druck am Ende der Pubertät im Unterschied zur Kindheit bei.

Die Ähnlichkeit in der Druckpulswellenform zwischen den Säuglingen und den Älteren kann mit der arteriellen Struktur und deren Effekt auf die Wellenreflektion erklärt werden. Bei den Säuglingen ist die Wellenreflektion von den peripheren zu den zentralen Gefäßen kurz wegen deren verhältnismäßig kleinen Körpergröße, obwohl die Aorta sehr gefügig in diesem jungen Alter ist. Bei den Älteren ist die Körpergröße nicht der entscheidende Faktor, jedoch produziert die Aortensteifigkeit denselben Effekt auf die Geschwindigkeit der reflektierten Welle. Trotz der kleinen Körpergröße und der hohen Herzfrequenz zeigen die Säuglinge eine ziemlich lange linksventrikuläre Auswurfzeit. Während einer Forschung zeigen Tiere mit ähnlicher Größe und Herzfrequenz eine bedeutend kürzere linksventrikuläre Auswurfzeit und sekundär reflektierte Wellen werden bemerkt in Diastole und nicht in Systole.

Diese Transferfunktion für steigende Aortendruckwellen wird besser beobachtet bei Erwachsenen als bei Kinder. Die kleinere Körpergröße der kleinen Kinder beeinflusst erheblich den Weg und die Reflektion der Welle. Die Druckpulswellen werden in der oberen Körperhälfte als auch in den unteren Extremitäten beeinflusst, wo der größte Teil der Reflektion entsteht.

Altern


Schon Mahomed hat beobachtet, dass das Alter ein bedeutender Faktor für den arteriellen Puls ist. Kelly u.a. haben eine umfassende Forschung dieses arteriellen Pulses bei normalen Personen durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen eine Erhöhung des späten systolischen Druckpeaks in den Radial- und Karotisarterien. Diese Beobachtung wird erklärt mit dem Verlust der sekundären diastolischen Druckwelle. Zusätzlich wird festgestellt, dass die spätsystolische Druckwelle schwächer in der Radialarterie als in der Karotisarterie ist unabhängig vom Alter. Außerdem wurde festgestellt, dass Ergebnisse von der aufsteigenden Aorta, gemessen bei Herzkatheterisierung, dieselben Pulswellenmustern zeigen, aber die spätsystolische Augmentation größer in der Karotis- und noch größer in der Radialarterie ist.

Augmentation wird definiert als der Schub zu spätsystolischem Druck nach der ersten systolischen Schulter. Dieses Ergebnis wird bestimmt, indem der Pulsdruck mit dem Druck auf die erste systolische Schulder dividiert wird und wird ausgedrückt in mmHg. Es kann auch bestimmt werden, indem die Augmentation mit dem Pulsdruck dividiert wird. Die Augmentation der Aortenwelle wird gemessen in 20 mmHg oder 159% (oder 37% des Pulsdrucks).

Man sagt die Augmentation steigt mit dem Alter. Bei Jugendlichen ist der Augmentationsindex ca. 100% mit der Amplitude der aufsteigenden Aortensystoldruckwelle annähernd 1. Dieser Wert steigt entsprechend mit dem Alter und die älteren Leute zeigen einen Augmentationsindex von ca. 160% mit einer radialen Druckwellenaugmentation nahe 100% und die sekundäre Druckwelle steigt bis ca. 40% nach der Jugend.



Diese Tendenz des steigenden Augmentationsindex während des ganzen Lebens ist direkt verbunden mit der arteriellen Steifigkeit, und konkret mit der Aortensteifigkeit, welche die Pulswellengeschwindigkeit erhöht. Die arterielle Steifigkeit verursacht eine frühe Rückkehrt der Reflektion vom Rumpf und dem unteren Körperteil. Diese Reflektion geht durch den Körper, wo die Arterien mit schwacher Resistenz mit den Arteriolen mit starker Resistenz. Diese Handlung wurde weit untersucht bei normalen westlichen und normalen chinesischen Individuen. Die Statistik zeigt seltenes Auftreten von Atherosklerose bei den Chinesen. Es wurde gezeigt, dass die Aortenwellengeschwindigkeit um mehr als zweimal im Alter zwischen 20 und 100 Jahren erhöht wird. Deswegen ist die Aortensteifigkeit eine normale Reaktion auf das Altern und verantwortlich für die beobachtete Erhöhung des Pulsdrucks und des systolischen Drucks. Der Prozess wird verschlimmert von Hypertension und arterieller Degeneration und kann von Arterien- oder Herzkrankheit modifiziert werden.

Körperliche Fitness


Es scheint, dass sich die negativen Effekte des Alterns auf den arteriellen Puls zusammen mit der niedrigen systolischen Augmentation des Pulses in den verschiedenen Arterien nachteilig auf die körperliche Fitness auswirkt. Es wird behauptet, dass Training die allgemeine Endothelfunktion im Körper beeinflusst, die leitenden Arterien erweitern sich, die Wellenreflektion und die Pulswellengeschwindigkeit sinken. Diese Effekte können die Augmentation des Karotis-, Radial- oder Aortenpulses senken, aber diese Verbindung ist noch nicht festgestellt worden und es wurde kein dominanter Mechanismus für die beobachteten Ergebnisse bestimmt. Es wird angenommen, dass Personen mit schwächerem Aortenaltern sich besser beim Training fühlen könnten als die Personen mit fortgeschrittener Erkrankung und deswegen ist es wahrscheinlicher, dass sie sich am Training beteiligen.

Die niedrigen Augmentationsergebnisse bei Personen in gutem Zustand können einer besseren Endothelfunktion zugeordnet werden, aber ein Zusammenhang zwischen Pulswellenkontur und Endothelfehlfunktion ist noch nicht festgestellt worden. Änderungen in der Pulswellengeschwindigkeit und Beispiele für arterielle Steifigkeit in den oberen Extremitäten wurden nicht mit Endothelfehlfunktion in den oberen Extremitäten verbunden, wie beobachtet im fortgeschrittenen Alter bei verschiedenen Erkrankungen.

Nahrung


Die Einnahme von Nahrung jeglicher Art (einschließlich Getränke) reduziert die Wellenreflektion vom Splanchnikusgebiet und ändert die Kontur der arteriellen Welle, besonders den Grad der spätsystolischen Augmentation. Deswegen ist der Zustand nach Absorption passender für Beurteilung des Alterns, der Medikamentenauswirkung oder der Erkrankung im Prinzip.

Herzfrequenz


Die Mustern und die Dauer des ventrikulären Auswurfs werden von der Herzfrequenz beeinflusst. Dies führt seinerseits zu Änderungen in der Kontur der arteriellen Druckwelle und in der Summation der reflektierten Wellen, generiert während des ventrikulären Auswurfs. Festgestellt wurde, dass mit der Senkung der Herzfrequenz die Augmentation steigt (durch Verlängerung der Auswurfzeit) und mit Erhöhung der Herzfrequenz (Verkürzung der Auswurfzeit) sinkt die Augmentation. Dieser Effekt wurde umfassend von Gallagher und Wilkinson u.a. studiert und damit erklärt man die um ca. 4% sinkende Aortenaugmentation bei 10 Schläge pro Minute Erhöhung der Herzfrequenz während der Arbeit des Herzschrittmachers. Die Herzfrequenz erhöht ebenso die Verstärkung der Pulswelle zwischen der Aorta und den peripheren Arterien wegen der Verstärkung der individuellen Oberwellen auf Frequenzen ungefähr 5±6 Hz. Die Transferfunktion des PWG Systems gestattet das bei der Beurteilung der aufsteigenden Aortenwolle von der peripheren Druckwelle bei verschiedenen Herzfrequenzen.

Training


Das Training beeinflusst sichtbar die Herzfrequenz und ist sehr offensichtlich während Tachykardie, wenn der Pulsdruck in der Radialarterie zweifach erhöht werden kann als auch in der aufsteigenden Aorta und der radiale systolische Druck steigt bis 80 mmHg und höher. Der vertikale Körpereffekt des Rennens verursacht zusätzliche Druckwellen im Arterienpuls, aber bei trainierten Renner auf langen Strecken könnte ein Kontrapulsieren gespürt werden, Herzfrequenz und Schrittlänge werden mitgerissen und die vertikale Bewegung verursacht wichtigen Schub während der Diastole. Umgekehrt könnte das Phänomen negativen Effekt haben mit reduziertem diastolischen und erhöhtem systolischen Druck.

Körpergrösse


Die Augmentation hängt stark mit der Körpergröße zusammen im jeden Alter für jede Arterie. Die kleine Körpergröße ist bekannter Vorhersager von kardiovaskulären Erkrankungen und die Körpergrößeunterschiede sind die erste Ursache für die variierende Augmentation zwischen Männern und Frauen. Die kleinere Körpergröße verursacht eine frühe Wellenreflektion. Das resultiert in erhöhte Aortensystolikdruckaugmentation mit erhöhter Belastung des linken Ventrikels und Hypertrophie des linken Ventrikels kann der hauptsächliche Mechanismus sein, welcher den Effekt verursacht.

Geschlecht


Geschlechtverbundene Unterschiede in Augmentation sind hauptsächlich verbunden mit dem Unterschied in der Körpergröße zwischen Männern und Frauen. Östrogen trägt zur arteriellen Steifigkeit und Änderungen in der Pulskontur bei, aber man nimmt an die Gestalt ist der Hauptfaktor.

Effekte Der Erkrankung


Arteriosklerose


Der wichtigste Faktor für den arteriellen Puls ist das Altern. Bei allen Menschen steigt allmählig die Aortenpulswellengeschwindigkeit mit der Zeit und die reflektierte Welle kommt progressiv immer früher zurück. Als Ergebnis davon geht die sekundäre Welle in der Diastole in die Systole mit stärker Augmentation des Drucks in der Spätsystole. Spätsystolische Druckaugmentation, verursacht von früher Wellenreflektion, ist verantwortlich für einen 40±50 mmHg Schub im systolischen Druck in den zentralen Arterien.

Steifigkeit des Aortenwurzels ist Bruch und Fragmentation der elastischen Lamelle in der Media. Progressive Aortendilatation kommt vor, wenn Stress vom Elastin in den Arterienwellen zu den weniger ausdehnbaren Collagenbereichen übertragen wird, Steifigkeit verursacht und sie erhöht. Das Phänomen verursacht Desorganisation und Dilatation in der Aorta und in den Arterien in Bereichen mit Medionekrose. Diese generalisierte Degeneration von Mediaelementen in elastischen Arterien wird Arteriosklerose genannt. Die Erkrankung verursacht progressive Erhöhung des Pulsdrucks und des systolischen Drucks, bekannt auch als isolierte systolische Hypertension.

Hypertension


Systolischer Hypertension kann die gleiche Wirkung auf die Druckwelleänderungen wie das Altern haben, aber die beschleunigte Degeneration der Aorta würde zu einem früheren Lebensalter geschehen. Dieser Effekt von Bluthochdruck wird leicht durch erhöhte Steifigkeit und beschleunigte Pulswellengeschwindigkeit in der Aorta erklärt. Er ist akut, aber umkehrbar. Diese Änderung des arteriellen Pulses zusammen mit erhöhter Amplitude in der sekundären systolischen Druckwelle in der Radialarterie wurde von Mahomed als überzeugenden Nachweis des erhöhten arteriellen Drucks zitiert. Vor über 20 Jahren, nutzte Mahomed diese Beobachtung in klinischen Studien bis die später Manschettemethode Riva-Rocci an ihre Stelle trat.

Die Dehnbarkeit der Würzelchen von A. brachialis ist ein Faktor und die Transferfunktion variiert nicht wesentlich mit der Erhöhung des arteriellen Drucks, so besteht die Transfermethode als eine gültige Methode für Erzeugung von zentralem oder peripherem Druck bei Vorhandensein von Hypertension.

Atherosklerose


Es gibt viele Studien, beschreibend die Erhöhung der arteriellen Steifigkeit bei Patienten mit koronarer Herzkrankheit oder mit anderen Anzeichen der Atherosklerose. Trotzdem und trotz unserer Möglichkeit konnten wir die Schwere der Atherosklerose auf Grund der arteriellen Druckwelle nicht bestimmen können und uns ist nicht bekannt, dass andere das in entsprechenden Studien erzielt haben. Wir waren nicht in der Lage, einen deutlichen Unterschied in der Aorta Pulswellengeschwindigkeit bei Patienten mit generalisierter Arteriosklerose zu zeigen, und können das nicht als Screening-Test für die Atherosklerose vorschlagen. Weder können das andere, die diese Möglichkeit studiert haben. Unsere eigenen Ergebnisse für Aorten-Pulswellengeschwindigkeit waren nahezu identisch bei Patienten mit niedriger und hoher Prävalenz von Atherosklerose.

Die Atherosklerose müsste die Aorta versteifen und zu einer frühen Wellenreflektion beitragen. Wir sind überrascht, dass dies einen so schwachen Effekt auf die gemessene arterielle Steifigkeit hat oder auf die Kontur des arteriellen Pulses, welche so empfindlich für Änderungen solcher Anzeichen ist.

Diabetes Mellitus


Es wurde zitiert, dass der Diabetes die arterielle Steifigkeit erhöht, jedoch helfen weder die Messungen der Pulswellenkontur noch die Ergebnisse für Aortensteifigkeit Diabetes Mellitus zu diagnostizieren. Diese Messungen haben sich nicht als nützlich in der Beurteilung des Krankheitsfortschritts erwiesen.

Untersuchungen zeigen, dass eine Erhöhung der Aortenaugmentation bei Patienten mit Diabetes (Typ 1 und 2) mit Erhöhung der Aortensteifigkeit korreliert. Jedoch es scheint, dass das Altern und die Effekte der Hypertension die Hauptfaktore sind, welche zur Aortensteifigkeit und Änderungen in der Pulswellenkontur führen bei Atherosklerose und Diabetes Mellitus.

Frühe Aortendegeneration


Es ist nicht etwas ungewöhnliches Patienten mit markierter Aortenaugmentation zu treffen, die höher als die normale für deren Alter oder Arteriendruckniveau ist. Typisch sind diese abnormale Ergebnisse für Frauen mittleren Alters in guter Gesundheit, aber mit familiärer Belastung mit Gefäßerkrankungen. Manche der untersuchten Subjekten haben Schlaganfälle erlebt vor Erreichen des Alters von 55 Jahren, was atypisch ist. Weitere Forschung der gefährdeten Subjekten ist notwendig um eindeutige Schlussfolgerungen ziehen zu können, aber frühe kardiovaskuläre Zwischenfälle können eventuell die Behauptung von Mahomed beweisen: „An seinem Puls wirst du ihn erkennen.“

Herzfehler


Pulswellenanalyse ist praktisch nützlich während des Screening-Prozess für die Vorhersage eines Herzfehlers. Während einer linksventrikulären Fehlfunktion wurde festgestellt, dass die Auswurfzeit verlängert wird wegen der langsameren Wiederaufnahme von Ca. Das wird oft beobachtet gemeinsam mit Hypertrophie der linken Kammer. Die Beobachtung wurde als Hilfsmittel für das Diagnostizieren von diastolischer linksventrikulärer Fehlfunktion bei Subjekten, welche von Herzfehler leiden. Sie ist ebenso nützlich zum Unterscheiden zwischen diastolischer linksventrikulären Fehlfunktion und systolischer linksventrikulären Fehlfunktion.

Die Auswurfzeit ist kürzer während einer systolischen linksventrikulären Fehlfunktion wegen der frühen Wellenreflektion, welche den Druckfluß erheblich beeinflusst. Dies trägt zu den folgenden Funktionen bei: Vorhandensein eines dicrotischen Pulses während eines systolischen Herzfehlers, verkürzte Auswurfdauer, minimale bis nicht zentrale Druckaugmentation und offensichtliche Wellenreflektion während der Diastole. Dieser Wert wird benutzt um zwischen systolischer und diastolischer Fehlfunktion zu unterscheiden als auch die Schwere der Fehlfunktion zu bestimmen. Die Kapazität die Auswurfzeit zu verlängern korreliert mit dieser Schwere. Glyceryltrinitrat wird benutzt die Ergebnisse zu verbessern durch Reduzierung der Wellenreflektion, Erhöhung des Herzauswurfs, Verlängerung der linksventrikulären Auswurfzeit und Minderung der linksventrikulären Belastung.

Medikamenteneffekte


Das PWG-System bietet einen Einblick in positiven Effekten von gefäßerweiternden Medikamenten durch Pulswellenanalyse. Diese Effekte können nicht durch traditionelle Manschettenmessung des arteriellen Drucks offenbart werden. Zum Beispiel sind eine Senkung der aufsteigenden Aorta bzw. des linksventrikulären systolischen Drucks das Ergebnis einer Verringerung der Amplitude der sekundären systolischen Welle. Dieses Phänomen erscheint in der Radialarterie und zeigt eine antianginale Arzneimittelwirkung, die teilweise der abgesenkte LV Belastung zu verdanken ist. Das PWG System erreicht ähnliche Schlussfolgerungen mit Druckimpulsen in der Aorta, um die Auswirkungen von Vasodilatatoren zu bestimmen. Dieses Verfahren bietet auch anderen Beispiele für ventrikuläre und vaskuläre Wechselwirkung und kann die sekundäre systolischen Schulter auf der radialen Druckwelle identifizieren.

Die beobachteten Effekte von den Vasodilatatoren auf den Körper werden mit den Änderungen der Wellenreflektion erklärt. Es scheint, dass der periphere systolishe Druck unterhalten wird unabhängig von der Senkung des zentralen Aortendrucks und des linksventrikulären systolischen Drucks nach der Einnahme von Nitroglycerin. Dieser Effekt zeigt, dass die Vasodilatatoren eine stärkere als früher gedachte Auswirkung auf das Herz haben (auf Grund von Beobachtungen, gemacht mit konventionellen Methoden). Die aufsteigende Aortendruckwelle während der Nitroglycerininfusion wie die radiale und brachiale Transferfunktion zeigt, minimal verändert wird, können wir schließen, dass die Vasodilatation einen stärkeren Effekt auf die oberen Extremitäten hat im Vergleich zum Effekt auf die untere Körperhälfte.

Zusammengefasst wird der Aortenpuls regelmäßig benutzt die therapeutische Effekte der Behandlung von Angina pectoris, Hypertension und Herzfehler zu verfolgen. Das Hauptziel der medikamentösen Intervenz ist die ventrikuläre und vaskuläre Wechselwirkung zu optimieren, die reflektierte Welle zu mindern und die Aortenaugmentation zu reduzieren, den Aorten- und linksventrikulären systolischen Druck zu senken. Die Vasodilatatoren verlängern die Auswurfzeit, indem sie die Wellenreflektion kürzen, was seinerseits den Schlagvolumen erhöht. So wird die Auswurfdauer der Aortenpulswellenform während eines systolischen Fehlers gekürzt.

Die verlängerte Auswurfzeit wird am Karotis-, Radial- und Aortenpuls beobachtet. Wie viel die Auswurfzeit verlängert wird hängt direkt von der Stufe des Herzfehlers ab. Die Aortenflußwellenform wurde in Japan als Maßeinheit benutzt zur Bestimmung der nachträglichen Effekte der frühen Wellenreflektion, beobachtet im Aortenfluß. Sie ist ebenso benutzt um zu demonstrieren wie effektiv die Vasodilatatoren die Wellenreflektion reduzieren.

Außerdem zeigt die Pulswellenanalyse ein Potenzial den Effekt von Nitroglycerin auf die Arteriolen und die periphere Resistenz zu studieren. Die Effizienz von Nitroglycerin verbindet man mit seiner Methode leitende Arterien zu dilatieren um die Wellenreflektionen zu reduzieren. Die derzeitig empfohlene Dosierung von Nitraten in Kombination mit sildenafil (Viagra) ist meistens sehr beunruhigend, da diese Restriktionen in Abwesenheit einer Pulswellenanalyse gemacht sind. Die Empfehlung wurde mehr auf Grund einer Testgruppe gemacht, wessen Blutdruck drastisch beim Verabreichen von Konkurrenten Dosen sank.

Unabhängige Studien zeigen, dass sildenafil und Nitrate miteinander stark reagieren, wenn sie kombiniert werden. Untersuchung zeigt, dass sildenafil die Wirkung von Nitroglycerin potenziert bis Erreichen des zweifachen Ergebnisses und dessen Wirkung bis auf 8 Stunden verlängert. Das PWG System benutzt die Pulswellenanalyse um gefahrlos diese Drogenzusammenwirkung zu verfolgen und die Titration von Nytroglycerin zu erleichtern (falls notwendig nach sildenafil).

Der arterielle Druckpuls liefert Einblick in die potenziell negativen Effekte von Medikamenten. Er zeigt, dass B-Adrenoceptor blockierende Medikamente typisch die Auswurfdauer und die Wellenreflektion verlängern. Obwohl selten können diese Medikamenten in manchen Fällen Erhöhung des Aorten- und linksventrikulären systolischen Drucks verursachen als auch Erhöhung der zentralen Augmentation. Typisch sind die positiven Effekte der B-Adrenoceptor blockierenden Medikamente Ergebnis einer disproportionellen Erhöhung von Diastole gegen Systole, Dauer mit Bradykardie.

Im Unterschied zu den Nitraten reduzieren Calciumantagonisten die aortensystolische Druckaugmentation mit Vasodilatation. Dieser gewünschte Effekt taucht auf dank deren Potenzial die diastolische Periode zu kürzen und die Auswurfzeit zu verlängern sogar in Anwesenheit eines Herzfehlers. Durch Reduzierung der Herzperfusionszeit kann das zu Angina pectoris beitragen, besonders falls in derselben Zeit Tachykardie auftaucht.

Das Phänomen kann die versteckte Ursache für Angina und Myokardischämie mit schnell wirkenden Dihydropyridinen liefern.