Analyse Der Pulswellengeschwindgikeit (Pulse Wave Velocity)


Die Pulswelle ist ein physiologisches Phänomen, zu beobachten und messbar im arteriellen System während der Blutzirkulation. Während einer Herzsystole wird ein bestimmtes Blutvolumen ausgeworfen. Dieses breitet sich durch die Arterien aufgrund einer reziproken Transformation zwischen der kinetischen Energie eines Segments des ausgeworfenen Blutvolumens und der potentiellen Energie eines gedehnten Segments der resiliernden Gefäßwand. Wir können die Veränderungen im Druck, Blutfluss, Geschwindigkeit und Profil während der gesamten Pulswelle beobachten. Das kann zur Eingruppierung der arteriellen Elastizität verwendet werden.

Pulswellengeschwindigkeitsanalyse ist ein klassischer Index für die Stefiheit der Aorta und ist ein Prädiktor der kardiovaskulären Mortalität in hypertensiven Fällen. Da die Pulswellengeschwindigkeit der Aorta vorrangig durch das Alter beeinflusst wird, kann dieses Ergebnis von großer Bedeutung für die Bewertung des kardiovaskulären Risikos älterer Menschen sein.



Die PWV der Aorta wird heutzutage unabhängig vom Blutdrucklevel als ein Marker für das CV Risiko angesehen, aber in Verbindung mit der Herzfrequenz. Da die PWV insbesondere bei älteren Menschen erhöht ist, kann diese Analyse für geriatrische Bevölkerungsgruppen als wichtig angesehen werden.



S (Ausgangspunkt)
Ausgangspunkt der arteriellen Pulswelle. Die Aortenklappe öffnet sich und das Blut wird aus dem linken Ventrikel ausgeworfen.

P (Perkussionswelle)
Welle, die durch die LV-Ejektion verursacht wird, welche die arterielle Wand linear aufstockt

T (Tidale Welle)
Reflektierte Welle der kleinen Arterie.

C (Incisura)
Endpunkt der systolischen Phase, wenn die Aortenklappe geschlossen ist.

D (Dicrotische Welle)
Reflektive oszillatorische Welle die durch den Aufprall des Blutes gegen die Aortenklappe aufgrund des Blutdrucks in der Aorta entsteht



Frühzeitige Erkennung von


1. Hypertension
2. Arterioscklerose (Verhärtung der Arterien)
3. Blutkreislaufstatus
4. Das relative Altern (biologisches Alter) der Blutgefäße
5. Störungen in den kleineren Blutgefäßen, die man nicht erkennt, wenn man den Blutdruck mit einer Manschette misst

Zur frühzeitigen Bewertung von


1. der kardiovaskulären Gesundheit
2. Management des Krankheitsfortgangs,
3. Monitoring der Wirkung von Medikamenten, Therapien, Lebensstiländerungen und Diätgewohnheiten


PWV Analyse – Indices für die arterielle Steifheit (EEI, DDI und DEI) können zusätzlich professionellen Gesundheitspflegern nahelegen, mit der passenden Behandlung zu beginnen, lange bevor die Symptome oder klinischen Zeichen auftreten. Alter und systolischer Druck korrelieren stark mit der PWV. Tatsächlich ist der wichtigste mitwirkende Faktor für einen Anstieg der PWV das Alter wegen erhöhter arterieller Steifheit verursacht durch Mediaverkalkung und Elastizitätsverlust. Einige Studien legen nahe, dass der Anstieg in der PWV ein früher Hinweis für die Entwicklung von Arteriosklerose (wie Diabetes) sein könnte; andere Untersuchungen zeigen keinen signifikanten Unterschied in der PWV mit dem Alter bei Probanden, die mit einem hohen Risiko für Arteriosklerose, wie familiäre Hypercholesterinämie prädisponiert sind. Jedoch hat es eine qualitative Assoziation zwischen dem Prozess der Arteriosklerose und arterieller Rigidität; PWV Untersuchung zeigen, dass Hypertension mehr als Atherosklerose zu erhöhter arterieller Versteifung im Alter beiträgt.

Großer arterieller Schaden ist ein wesentlicher beitragender Faktor für erhöhte kardiovaskuläre Morbidität und Mortalität, der bei kardiovaskulären Risikofaktoren wie Hypertension beobachtet wird. Reduzierte arterielle Dehnbarkeit trägt zu einem unverhältensmäßigen Anstieg des systolischen Drucks und einem Anstieg in der arteriellen Pulsatilität bei, für welche nachgewiesen wurde, dass sie mit einem Anstieg von kardiovaskulärer Morbidität und Mortalität assoziiert ist. Pulswellenanalyse liefert Information über Steifheit und Dehnbarkeit einer Arterie. Die Messung der Pulswellengeschwindigkeit ist hilfreich in der Untersuchung der Effekte des Alterns, vaskulärer Erkrankungen, vasodilatatierender und vasokonstriktierender Substanzen auf die Arterien.

Reduzierte arterielle Dehnbarkeit in nicht-occludierten Arterien wurde bei Patienten mit koronarer Erkrankung und Patienten mit Diabetes Mellitus gezeigt worden. Atherosklerose lässt die arterielle Wand dicker und enger werden und verengt das arterielle Lumen. Die erhöhte Steifheit der arteriellen Wand dient einem Anstieg der PWV, weil die Kraft des Blutdruckpulses nicht in einer unflexiblen Wand gespeichert werden kann.

Der Zustand größerer Arterien ist der Schlüssel zur besseren Prävention und Diagnose von Erkrankungen, die mit dem Herz-Gefäßsystem zusammenhängen. Insbesondere ist die Steifheit der großen Arterien ein starker Hinweis auf potentielle Gesundheitsprobleme, einschließlich Herzinfarkte, Herzversagen, Diabetes und renale Komplikationen. Obwohl der Blutdruck ein hilfreicher first-level Indicator für Hypertension ist, gibt er nicht das volle Bild. Während des Tests verändert der Baroreflex-induzierte Pulsdruck die elastischen Eigenschaften der arteriellen Gefäßwand und induziert ihre Bewegung. Die Effekte des Baroreflex könnten gemessen werden, indem man die Bewegungen der Gefäßwand misst.

Die Messung der Pulswellengeschwindigkeit mittels VitalScan ist ein Anteil der HRV-Analyse, die als zusätzliche angenehme Art zur Quantifizierung der Stefheit größerer Arterien funktioniert. Die VitalScan – Pulswellenanalyse- Vier Minuten-Methode unter Ruhebedingungen ist ein nicht-invasives kostengünstiges zusätzliches Messverfahren für den relativen Gesundheitszustand der großen Arterien, aber auch zum Monitoring der Effekte jeglicher laufender Therapie, Behandlung oder Diätveränderungen.

Screening von Risikofaktoren durch frühzeitige Entdeckung einer abnormen Funktion der arteriellen Gefäßwand.
• Identifizierung von Arteriosklerose und arteriellen Altersprozessen.
• Monitoring des Behandlungseffekts bei Patienten mit Hypertension und anderen kardiovaskulären Erkrankungen.
• Evaluation der Effizienz der verschriebenen Lebensstilveränderung und Medikation.

Ergebnisse Der Pulswellengeschwindigkeit


Ejektionselastizitätsindex - kapazitative Compliance
Gibt die ventrikuläre Dicke, Ejektionslevel und Elastizität der großen Arterien an.
Normal = 0.3 bis 0.7
Erniedrigter Wert = < 0.3 = mögliches linksventrikuläres Ejektionsversagen / Atherosklerose; mögliche Hypercholesterinämie
Erhöhter Wert = > 0.7 = möglicherweise erhöhte linksventrikuläre Ejektionsleistung / Ängstlichkeit

Dicrotischer Dilatationsindex - Oszillatorische Dehnbarkeit
Zeigt Kontraktilität, Compliance und Steifheit der kleinen Arterien an.
Normal = 0.3 bis 0.7
Erniedrigte Werte = < 0.3 = mögliche Hypertension und/oder arterielle Sklerose (arterielle Steifheit); Konstriktion in den kleinen Arterien.
Erhöhter Wert = >0.7 = Dilatation der Arterie (möglich aufgrund akuter Ängstlichkeit)

Dicrotischer Elastizitätsindex
Bildet eine Reflektion der peripheren Arterien/ arteriellen Elastizität – Blutfluss im venösen System ab.
Normal = 0.3 – 0.7
Erniedrigter Wert < 0.3 = möglicherweise erniedrigte Elastizität der Gefäße/Arteriosklerose im peripheren Anteil der Arterien
Erhöhter Wert > 0.7 = Dilatation der Arteriole

APG Schema : A~G Typ

APG Altersindex
Alterungsgrad der Gefäße

Beachten Sie, dass Koffein und Nikotin temporär die Elastizität der Arterien beeinträchtigen.

Der Test sollte durchgeführt werden, nachdem der Proband für mindestens 10 Minuten gesessen hat und idealerweise nicht direkt nach einer schweren Mahlzeit.