SPO2


SPO2 kann in folgenden Komponenten zersetzt werden: Das „S“ bezeichnet die Sättigung; „P“ bezeichnet den Puls und O2 ist Sauerstoff. Die Abkürzung ist der Maß der Sauerstoffmenge, befestigt an den Hämoglobinzellen im Kreislaufsystem. In Kürze zeigt dieser Wert wie viel Sauerstoff die Erythrozyten tragen. Wenn gemessen, zeigt SPO2 wie effektiv ein Patient atmet und wie gut das Blut im Körper transportiert wird. SPO2 zeigt diese Messung als Prozentzahl. Der durchschnittliche Wert für einen normalen Erwachsenen im guten Zustand ist 96%.

Was ist es?
SPO2 wird gemessen mit einem Pulsoximeter, bestehend aus einem Computermonitor und einer Probe. Die Probe befestigt man an den Finger, das Nasenloch oder das Ohrläppchen befestigt. Der Monitor zeigt die Sättigung des Bluts des Patienten mit Sauerstoff. Er macht das mit einer Wellenform, welche visuell interpretiert werden kann und man hört einen Signalton, welcher dem Puls des Patienten entspricht. Die Töne werden schwächer mit Minderung der Blutsättigung. Der Monitor zeigt ebenso Herzfrequenz und ein Alarm verkündet schnelle / langsame Pulsfrequenz und hohes / niedriges Sättigungsniveau.

Was macht es?
Die SPO2 Vorrichtung misst oxygeniertes und deoxygeniertes Blut. Zwei verschiedene Frequenzen werden genutzt diese zwei verschiedene Bluttypen zu messen: rot und infrarot. Diese Methode nennt man Spektrophotometrie. Die rote Frequenz nutzt man entsättigtes Hämoglobin zu messen und mit der infraroten Frequenz misst man oxygeniertes Blut. Falls größte Absorption des infraroten Bands gezeigt wird, bedeutet das eine hohe Sättigung. Umgekehrt bei größter Absorption des roten Bands ist die Sättigung niedrig.

Wie funktioniert es?
Durch den Finger geht Licht und die resultierenden Strahlen werden von einem Empfänger beobachtet. Ein Teil des Lichtes wird vom Gewebe und vom Blut absorbiert. Mit der Füllung der Arterien mit Blut wird die Absorption höher. Wenn sich die Arterien entleeren, sinkt das Niveau der Absorption. Die einzige Variable hier ist das pulsierende Blut und die statischen Komponente (d.h. Haut und Gewebe) werden bei der Berechnung nicht berücksichtigt. So mit den zwei gemessenen Lichtwellenlängen berechnet der Pulsoximeter die Sättigung des Oxyhämoglobins.



Das Diagramm zeigt einen PaO2 von 80 mit 92% Sauerstoffsättigung des Hämoglobins. Mit Erhöhung des Sauerstoffdrucks erhöht sich das Hämoglobinsättigungsniveau. Das Hämoglobin erreicht eine maximale Kapazität von 105 oder mehr. Der PaO2 erleichtert die indirekte Beurteilung von PaO2 durch Messen von SPO2.

97% Sättigung = 97% PaO2 (normal)
90% Sättigung = 60% PaO2 (gefährlich)
80% Sättigung = 45% PaO2 (schwere Hypoxie)