Bewertung von Stress


Einführung - Stress


Stress bedeutet unterschiedlichen Menschen unterschiedliche Dinge. Menschen sehen Stress als einen Zustand in dem zu viel von ihnen erwartet wird, sie unter Druck oder Anspannung stehen oder kaum in der Lage sind mit einer sowohl exzessiven als auch langfristigen äußeren Anforderung umzugehen. Alle Symptome tragen die Konnotation übermäßiger Anforderungen, mit denen ein Individuum im emotionalen, mentalen oder psychologischen Sinne belastet wurde. Ein ähnliches Konzept unterliegt der Bezeichnung Stress in der medizinischen Wissenschaft, ein Druck, der auf einen Menschen ausgeübt wird, der wenn er ihm nicht widerstehen kann, daran Schaden nimmt oder zugrunde geht.

Stressoren können physisch, mental oder beides sein. Physischer Stress wird durch Langzeitexposition gegenüber negative Faktoren wie einem ungeregelten Lebensstil, körperlicher Überlastung, Umweltgiften, Zigaretten/ Alkohol/ Drogenmissbrauch, schlechte Diäten etc. Mentale Belastungen können durch Faktoren wie Unsicherheit, negative Gefühle, mentale Überlastung, Verwirrung, soziale Ausgrenzung, familiäre Probleme, Langeweile, ein niedriges Selbstwertgefühl etc. hervorgerufen werden.

Physische und mentale Belastungen sorgen für physiologische Reaktionen, die vom autonomen Nervensystem vermittelt sind. Dieses autonome Nervensystem (ANS) ist sowohl unsere wesentliche Abwehr gegen Stress als auch das System, das die erste symptomatische Manifestation von Belastungen in ihren Frühstadien zeigt. Das autonome Nervensystem wird traditionell in zwei Anteile in einem Jing-/ Jang-Gleichgewicht unterteilt: das sympathische, welches Organe aktiviert und sie darauf vorbereitet, mit Training oder physischer Belastung umzugehen und das parasympathische, welches Hintergrund- „Haushalts“- Funktionen des Körpers kontrolliert. Die Balance zwischen diesen beiden Systemen ist ein Indikator für die Reaktion des Körpers auf äußere und innere Anforderungen.

Ein dramatischer Fortschritt in der Erforschung von Belastungsreaktionen war die mathematische Analyse biologischer Rhythmen, die uns ein Fenster zu der Arbeitsweise dieser autonomen Systeme geöffnet haben. Das Ziel der VitalScan ist die Förderung besserer Stressbewältigungsstrategien, indem man die Menschen darüber informiert, wie sie die Kontrolle über ihr ANS und die Stressreaktion ihres Körpers bekommen können, während durch angemessene Veränderungen des Lebensstils Belastungsreserven aufgebaut werden.

Jetzt sind wir mehr als je zuvor in der Lage, Messungen durchzuführen und Schlüsse über den direkten Einfluss von Stress auf den Körper sowie dessen Reservekapazität für den Umgang mit akkumuliertem Stress zu ziehen. Stress ist im Menschen auf wesentliche zwei Arten präsent: momentaner Stress und kumulativer Stress. Momentaner Stress erscheint regelmäßig im Alltag, während der Arbeit und sogar während des Schlafs. Reaktionen auf diesen Stress werden sowohl durch die körperliche als auch die physiologische Vitalität bestimmt und können Spannungen, Irritationen und Wut ebenso wie körperliche Symptome erzeugen. Die prolongierte Akkumulierung von momentanem Stress führt zu einem Anstieg der langfristigen Belastung und einem Einfluss auf die Gesundheit insgesamt.

Es wird allgemein in den forschenden und medizinischen Gemeinschaften anerkannt, dass chronischer Stress einen schädlichen Effekt auf das mentale ud körperliche Wohlbefinden haben kann. Da Stress eine unausweichliche Konsequenz des täglichen Lebens und der täglichen sozialen Interaktion ist, ist es essentiell Stresslevels zu quantifizieren und Menschen zu identifizieren, die empfindlich für Erkrankungen aufgrund verringerter Belastungsreserven sind.

Die Stress- und Gesundheitsbewertung enthüllt die persönliche Stressreaktion und ermöglicht eine frühe Intervention zur Auflösung der Belastung. Die HRV-Analyse bietet einen objektiven Status der funktionellen und tensionellen Störungen im menschlichen Körper und zeigt folgendes an:

• Ungleichgewicht des menschlichen Körpers durch akkumulierte Belastung
• Kapazität zur Selbstregulation gegen Stress
• Reaktive Fähigkeit gegen Stress

Die Gesamtergebnisse der Bewertung werden analysiert und in deutlichen Berichten dargestellt, die keine Ungewissheit darüber lassen, wo Handlungsbedarf besteht. Spekulationen werden in Fakten verwandelt, wodurch es den Menschen ermöglicht wird, schnell und effizient Lebensstil, Arbeitsaktivität und tägliche Entscheidungen anzupassen, um den Stress effektiv zu bekämpfen.

Charakteristika


• Bewertung der Belastung, die den menschlichen Körper objektiv beeinträchtigt;
• Quantifizierung der Belastung in körperlichen und mentalen Stress;
• Effektive Diagnose psychosomatischer funktioneller Erkrankungen und Überwachung der therapeutischen Effektivität;
• Minütliche Visualisierung der funktionellen Veränderungen für die ergänzende Unterstützung mit therapeutischer Ausrichtung;
• Automatische Vervollständigung eines formatierten Messvorgangs;
• Messung nicht-invasiv in einer bequemen stehenden und sitzenden Position;
• Maximierte Bequemlichkeit der Bewertung für Patienten;

Physische Belastung


Viele Menschen betrachten Stress als ausschließlich mental, wobei übermäßiger Druck, Ängste und Sorgen zu einem Gefühl der Überlastung und des unter Druck stehens führen. Allerdings beinhaltet Stress alle physikalischen, emotionalen, mentalen, chemischen und biochemischen Abweichungen von der Homöostase (physiologisxche Stabilität). Physischer Stress entsteht bei Menschen als Ergebnis der Reaktion unseres Körpers auf physische Stressoren wie Arbeit, Lärm, Kälte, Krankheit oder Training. Andere Lebensstil- oder soziale Faktoren wie Raucen, Imobilität, starkes Trinken und Schlafmangel erzeugen beispielsweise ein beachtliches Maß an Stress im Körper.

Kumulative physische Belastung ist die Gesamtsumme der Stressoren einschließlich ihrer Schwere und wie lange vsie persistieren. Diese kumulative Stresslast kann einen extremen Einfluss auf Parameter der Gesamtgesundheit haben. Natürliche oder Lebensstil-induzierte Veränderungen der Aktivität des parasympathischen und sympathischen Systems verraten uns viel über die physiologische Gesundheit der Menschen, wieviel Stress sie erfahren und wieviele Reserven ihnen bleiben.

Das autonome Nervensystem (ANS) ist sowohl unsere Hauptabwehr gegen Stress als auch das System, das die erste symptomatische Manifestation von Stress im Frühstadium anzeigt. Die Einführung der HRV-Analyse hat die Bewertung des ANS revolutioniert und neue Türen für ihre theoretische Anwendung geöffnet. Um diese wichtige wissenschaftliche Entdeckung praktisch anzuwenden, musste jedoch eine quantitative Beziehung zwischen dem SNS und dem PSNS abgeleitet werden.

Wenn die Stresshöhe insgesamt höher ausfällt als Ihr Körper adäquat kompensieren kann, erscheinen die Zeichen und Symptome von Stress. Zeichen für körperliche Belastung können Muskelspannung, eine flache Atmung, Hypertension und einen schnellen Herzschlag beinhalten, die unbehandelt zu einer Anzahl von Krankheiten einschließlich Herzerkrankungen, Geschwüre, Asthma und Rheuma führen. Chronische Belastung erzeugt eine weitere Veränderung in der Körperchemie.

Die körperliche Stressbewertung mit VitalScan erhüllt das Maß an körperlichem Stress im Körper, das über einen fortwährenden Zeitraum akkumuliert ist. Der physische Stresslevel wird primär auf der Basis der HRV-Parameter berechnet, die mit der Frequenzverteilung der Kardiointervalle zusammenhängt. Das Wissen über die Stressniveaus kann Patienten ermöglichen, Lebensstil- und soziale Veränderungen durchzuführen, um hohe Belastung zu verringern und dabei Gesundheitsrisiken zu verringern, den allgemeinen Zustand zu verbessern und Prävention zu fördern.

VitalScan bietet die genaue Messung von Stress, Stressreaktionen und Reserven, mit Stress umzugehen. Das wird dabei helfen, Behandlungen zur Stressreduktion zu entwickeln und seine schädigenden Effekte zu vermeiden und unsere Reserven zur Stressresistenz zu vergrößern..

Physical Stress

Mentaler Stress


Die meisten Menschen sind mit mentalen Belastungen reichlich vertraut, da das morderne Leben dazu tendiert, große Mengen davon zu generieren. Menschen erkennen den Zustand, indem zu viel von ihnen erwartet wird, sie unter Druck oder Spannung stehen, kaum in der Lage sind, mit äußeren Anforderungen zurechtzukommen, was beides exzessiv und prolongiert ist. Er hat eine Anzahl von Symptomen, aber sie tragen alle die Konnotation unzumutbarer Anforderungen, die einem Individuum in emotionalem, mentalem oder psychologischem Sinne auferlegt werden. Kurzgefasst bezieht sich psychologische oder mentale Belastung auf die emotionalen und physiologischen reaktionen, die erfahren werden, wenn ein Mensch einer Situation gegenüber steht, in der die Anforderungen die Bewältigungsresourcen übersteigen.

Mentaler Stress kann sich in Verhaltens-, kognitiven oder emotionalen Symptomen manifestieren, die von schlechter Urteilsfähigkeit über Stimmungsschwankungen zu Depressionen reichen können. Wenn er nicht weiter untersucht wird, kann mentaler Stress akkumulieren und dabei seinen Einfluss auf die allgemeine Gesundheit verstärken und die Selbstheilungskräfte des Körpers vermindern und das Risiko weiterer Komplikationen auf das geistige und körperliche Wohlbefinden erhöhen. Untersuchungen zeigen, dass mentale Belastung stark mit Krankheit und Leiden verbunden ist. Dauerhafter und kumulativer Stress kann das Immunsystem und mentale Wohlbefinden beeinträchtigen, wodurch die Anfälligkeit erhöht, die natürlichen Abwehrkräfte des Körpers verringert und Gedankenprozesse beeinträchtigt werden.

Arbeit ist vielleicht der größte Beitrag zur Belastung in unserem Leben. Ein unsicherer Job und zunehmende Arbeitslosigkeit haben stark zu hohen Belastungsraten und schwerem Burnout unter Arbeitern beigetragen. Das Problem wird in erster Linie dem Druck, durch die Revolution der Informationstechnologie, erhöhten Produktivitätsanforderungen, Angst im Zusammenhang mit Personalabbau, Leistungsdruck und fehlende Sicherheit des Arbeitsplatzes zugeschrieben. Viele Arbeitnehmer haben nun ein höheres Bewusstsein über die Kosten und Risiken im Zusammenhang mit Belastungen am Arbeitsplatz entwickelt. Es gibt menschliche und finanzielle Kosten von Belastungen am Arbeitsplatz, die in Fehlzeiten und verringerter Produktivität gemessen werden, wie auch der Androhung rechtlicher Schritte, die möglicherweise nicht von der Versicherungspolice getragen werden.

Die Schwierigkeit, Druck in der Arbeit zu bewertet, hängt mit der Vielzahl an Faktoren zusammen, die sie beinflussen (d.h. sowohl wahrgenommene und objektive Stressoren, der potentiell mäßigende Effekt von sozialer Unterstützung, Persönlichkeitsfaktoren, Faktoren abseits der Arbeit, Niveau der körperlichen Gesundheit und demographische Maße). Da alle diese Faktoren wichtig sind, ist es sehr schwierig, welche von ihnen oder das Ausmaß ihres Einflusses auf ein Individuums zu quantifizieren. Die Messung der HRV durch das VitalScan-System macht dies nun möglich. VitalScan kann, da es auf der physiologischen Bewertung der Schlüsselsystem der körperlichen Regulation basiert, einen Index des physiologischen Drucks liefern und vor allem Menschen identifizieren, die aufgrund fehlender Reserven zur effektiven Bewältigung empfindlich für Arbeitsbelastungen und Burnout sind.

Die Bewertung der mentalen Belastung mit VitalScan enthüllt das Maß an mentaler Belastung im Körper, das über einen anhaltenden Zeitraum akkumuliert ist. Das mentale Belastungsniveau wird primär auf der Basis der HRV-Parameter, die mit der Frequenzverteilung der Kardiointervalle aus dem Histogramm (diese sind die zeitbasierten Parameter der HRV) zusammenhängen berechnet. Das Wissen über Belastungsniveaus kann es Patienten (und Arbeitsnehmern, wo anwendbar) ermöglichen, Lebensstil-, soziale und Arbeitsplatzveränderungen durchzuführen, um große Belastungen zu verringern und dadurch gesundheitliche Risiken zu reduzieren und den Gesamtzustand zu besseren und die Prävention zu unterstützen.

Mental Stress

Funktionelles Alter


Während Alterung eine universale Erfahrung lebender Organismen ist, sind Altersraten nicht gleichförmig. Das chronologische Alter ist selten ein genauer Hinweis auf Gesundheit, Fitness und die Fähigkeit, effektiv Leistung zu erbringen. Eine präzisere Methode zur Beschreibung des Alters und Untersuchung der Folgen von Krankheit ist von großem Wert für Diagnose und Behandlung.

Folglich führt die Redefinition von Alter im Sinne physiologischer, mentaler und emotionaler Gesundheit (d.h. funktionelles Alter) zu einer genaueren, allumfassenden Berechnung. Das funktionelle Alter bezieht sich auf den funktionellen Fitnesslevel einer Menschen im Vergleich zu anderen seines oder ihrer chronologischen Alters und Geschlecht.

Nach der gegenwärtigen medizinischen Philosophie kann ein erhöhtes funktionelles Alter das Fortscheiten gefährlicher Erkrankungen verhindern. Einblicke in das funktionelle Alter können wichtige Informationen bezüglich der Kapazitäten und Beschränkungen, die Gesundheit des Herzkreislaufsystems und das Potential für die Entwicklung gefährlicher Krankheiten eines Menschen liefern.

Das funktionelle Alter wird basierend auf dem Gleichgewicht, das zwischen dem sympathischen und dem parasympathischen Anteil des autonomen Nervensystems berechnet. Ein erhöhtes funktionelles Alter spiegelt sich in höherer sympathischer Aktivität wider und umgekehrt. VitalScan berechnet das funktionelle Alter durch den Vergleich individueller Daten mit denen von über 50.000 Probanden prädefinierten Altersgruppen. Der sich ergebende Wert ist zuverlässig, genau und relevant.

Sind die Erhöhten Werte Akkumulierter Körperlicher und Mentaler Belastung Gefährlich?


Stress ist im Alltag präsent, jedoch können die Belastungen des modernen Lebensstils, von Gewohnheiten und dem Arbeitsumfeld die physiologischen Reaktionen des Körpers auf Belastungen verstärken. Wenn unbehandelt, ist Stress mit der Entstehung und Entwicklung zahlreicher körperlicher, Verhaltens- und mentaler Erkrankungen einschließlich Diabetes, Depressionen, Migräne, Hypertonie, onkologischer Erkrankungen, Magengeschwüren, Herzpathologien und weiteren verbunden.

Da immer mehr Studien signifikante Verbindungen zwischen kumulativer Belastung und ernsthaften Erkrankungen wie Krebs, Diabetes und Herzkrankheit zeigen, wird die Notwendigkeit präziser, häufiger und verpflichtender Bewertungen von gesundheitlichen Risiken immer deutlicher. Die Bewertung der akkumulierten Belastung mit VitalScan richtet sich an die präventative Gesundheitsfürsorge, indem genaue medizinische Untersuchungen für einzelne oder Gruppen vereinfacht werden.

Obwohl kumulativer Stress reichlich Gefahren birgt, können sie vorhergesagt werden ud vermieden werden, wenn der momentane Stress direkt angegangen und bearbeitet wird. Durch die Verwendung von VitalScan Bewertungen können Stressniveaus akkurat quantifiziert werden und eine Behandlung beginnen. Rehabilitation des Lebensstils (d.h. Aufhören zu Rauchen), emotionales Selbstmanagement (d.h. Programme zur Kontrolle von Ärger), eine richtige Entspannung (d.h. Atemtechniken) und andere Interventionen können dramatische Veränderungen in der allgemien Gesundheit hervorrufen und dabei die Auswirkungen von Belastungen mindern und das Risiko assoziierter Erkrankungen verringern.

Wichtige Überlegungen:

Die Bewertung der akkumulierten Belastung für Menschen, unter 18 oder über 70 Jahre ist aufgrund substanzieller Unterschiede innerhalb dieser Gruppen und der kleineren Anzahl untersuchter Probanden weniger genau. In solchen Fällen kann das Stressergebnis des Patienten mit früheren Werten verglichen werden (als Mittel zur Selbstkontrolle). Wenn zum Beispiel ein Kind untersucht wird, muss aufgrund des unregelmäßigen Herzschlags von Kindern ein angepasster Algorithmus zur Berechnung verwendet werden.

Für Menschen, die am gleichen Tag oder Vortag der Untersuchung Beruhigungsmittel oder Betablocker einnehmen,können die Werte der Stresskoeffizienten akkurant angenähert, aber nicht präzise bestimmt werden. Medikamente beeinflussen einige der Parameter des Belastungstestalgorithmus wesentlich.

Jeder hat eine basale (chronische) Menge an akkumuliertem Stress. Dieser Wert kann während kurzfristiger stresserzeugender Faktoren (während einigen Stunden oder Tagen) beeinflusst werden. Um diesen Effekt auszuschließen, muss die Untersuchung nach zwei oder drei tagen wiederholt werden. Die berechneten Stresswerte eines Menschen können eine leichte Variation aufweisen, aber typischerweise bleiben sie konstant, wenn der Testvorgang wie angegeben durchgeführt wird (10 Minuten in Ruhe und 9 Minuten Test).